Tischkarte backen

Tischkarte backen

Eine Tischkarte heißt zwar „Karte“ aber das heißt noch lange nicht, dass sie immer wie eine Karte Aussehen muss. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Brötchen als Tischkarte!? Ja, das geht! Sicher werden die meisten, ihre Gäste mit einem kleinen Häppchen begrüßen, wenn sie eintreffen und dafür kann man Prima die Brötchensuppe benutzen.

Dazu braucht man runde Brötchen, Eier, Kräuter, einen Streifen Papier und einen Stift. Also angefangen wird mit den Brötchen, hier schneidet man oben den Deckel ab. Das darf nicht mehr als ein Drittel der gesamten Höhe sein. Dann entnimmt man das Weiche aus dem „Schälchen“ und vermischt es mit dem Eigelb. Diese Mischung streicht man mit einem Pinsel auf und in das Schälchen und stellt das Ganze für ca. 10 Minuten in den Ofen bei ca. 180° (Umluft). Je nach Süppchen, dass man in die kleinen Schalen geben möchte sucht man sich dann die passenden Kräuter zurecht und bearbeitet den Deckel. In die normale Brötchenkruste sticht man mit einem Zahnstocher kleine Löcher und steckt da die kleinen Kräuterzweige hienein, bis das ganze, wie ein kleiner grüner Hügel aussieht.

Als Nächstes macht man sich dann an die „Gästenamen“. Dafür schneitet man aus Papier streifen aus, die so breit sind wie die „Brötchenschale“ hoch ist. Die Länge mus ausreichend sein um damit eine Banderole um das Brötchen zu legen. Dann schreibt man jeweils den Namen des Gastes darauf. Als Alternative, kann man aber auch Brotstreifen zu Buchstaben biegen, mit Pfannkuchenteig einpinseln und ausbacken. Beim dekorieren des Tisches kommen dann diese Buchstaben zum Schluss locker auf den „Kräuterteppich“.

Weil die Brötchen nun mal recht klein sind, wird diese Methode aber nur für die jeweiligen Initialien der Gäste reichen. Das Beispiel hier ist ja auch eher auf ein herzhaftes Empfangshäpchen ausgelegt, aber mit Buchstabenkeksen, Früchten oder einfacher Schlagsahne, kann man so einen Brötchendeckel auch schnell für eine Fruchtsuppe fit machen.